Rückblick Heiwäg Kids 2026

Rückblick von Ciaràn (16), Jungleiter:
Als ich zum ersten Mal als Jungleiter in den Heiwäg gestartet bin, habe ich nur drei der Teilnehmenden gekannt. Ich bin etwas nervös, aber neugierig auf den Heiwäg gestartet. Wir sind gemeinsam von Escholzmatt aus losgelaufen. Die Kids haben mit voller Motivation mitgemacht und ihren Weg nach Münsingen gefunden.
Am ersten Abend haben wir nahe von der Kambly Halt gemacht. Ein paar Kids haben gekocht und ein paar haben ihr Schlafquartier eingerichtet. Alle lernten sich gegenseitig immer besser kennen. Mit dem Abmessen der Mengen fürs Abendessen haben die Köch*innen es nicht so ganz ernst genommen. Es waren mehr Nudeln als Wasser und vor lauter Lachen ist uns noch ein Glas Tomatensauce auf den Boden gefallen.
Am zweiten Tag sind wir auf Wunsch der Kids bereits um 05.30 Uhr aufgestanden. An diesem Tag haben die ersten Knie und Füsse angefangen zu schmerzen, was dazu führte, dass sich der Tag für einige sehr in die Länge gezogen. In Signau haben wir unsere Gruppe kurzzeitig halbiert. Da wir noch weiter laufen wollten, aber es in Bowil keinen Laden gibt, sind diejenigen, die am meisten Energie hatten, mit mir und Julian im Nachbarsdorf Einkaufen gegangen. Da wir die Einkäufe in eine Tasche und nicht in unsere Rucksäcke aufgeteilt haben, habe ich mich dazu entschlossen, Kissen und Schlafsack für Risotto und Gummibärchen auszutauschen. Da ich danach noch den Rucksack von zwei anderen übernommen habe, war mein Gepäck kurzzeitig ziemlich schwer.
Am letzten Tag sind wir mit wenigen Umwegen und rechtzeitig im Schlosspark in Münsingen angekommen. Alle sind voller Energie dabeigewesen und wir haben viel lachen können. Auch im Leitungsteam mit Julian, Melea, Gion und mir hat es sehr viel Spass gemacht! Wir waren am Ende ein eingespieltes Team.
Die Kids waren super motiviert. Es wurde viel gelacht, gesungen, geplaudert, Rätsel gelöst und besonders bemerkenswert war, dass alle einander ausgeholfen haben, sei es beim Tragen von Gepäck oder beim Einrichten des Schlafplatzes.
Gemäss der Aussage einer Teilnehmerin habe innerhalb der Gruppe trotz teilweise unterschiedlicher Meinungen eine mega coole Stimmung geherrscht, es wurden tolle Unterkünfte gefunden und das ganze Abenteuer habe mega Spass gemacht.








